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Press release

Over a period of six years, photographer Michael Lange embarked on extensive journeys to various regions of the French Alps. He created a collection of impressive, meditative landscape images, set between light and dark, silence and storm. On the occasion of the publication with Hartmann Books in 2021, Stefan Fischer wrote in Süddeutsche Zeitung:

“The heaviest and the lightest come together in the mountains. Here the massive, seemingly immovable rock, piled thousands of meters high, chapped and mighty, sometimes covered by additional snow loads weighing tons. And there, wisps of clouds, driven together by the wind and immediately blown apart again, without place and without support. (…) Lange’s photographs from the French Alps are extraordinary. Because they sound out the border region between the just visible and the invisible. Because they capture the moment when the first structures just emerge from the darkness of night or from the thicket of clouds – or, conversely, when a curtain is drawn and a last fleeting glimpse is possible of what will be completely hidden a second later.”

Michael Lange (*1953, Heidelberg, Germany) became known for meditative investigations of landscapes. The series “Wald” (Forest) was published in 2012 by Hatje Cantz and gave Michael Lange international recognition as an artist working in photography. Just as in the follow-up project “Fluss” (River), also published by Hatje Cantz in 2015, Lange is concerned with the search for stillness and an emotional relationship with nature. The publication of “Cold Mountain”, now available from Hartmann Books, concludes this trilogy of landscape projects. Michael Lange lives and works in Hamburg.

ROBERT MORAT GALERIE will host an artist talk with Michael Lange and Dr. Christiane Stahl, Director of Alfred Erhardt Stiftung, on Saturday, November 5, at 3pm!

Über einen Zeitraum von sechs Jahren unternahm der Fotograf Michael Lange ausgedehnte Reisen in verschiedene Regionen der französischen Alpen. Dort entstand eine Sammlung eindrucksvoller, meditativer Landschaftsbilder, zwischen Licht und Dunkel, Stille und Sturm. Anläßlich der Veröffentlichung des Buches zur Serie bei Hartmann Books im Jahr 2021 schrieb Stefan Fischer in der Süddeutschen Zeitung:

„Das Schwerste und das Leichteste finden zusammen im Gebirge. Hier der massive, scheinbar unverrückbare Fels, tausende Meter hoch aufgetürmt, schrundig und mächtig, bedeckt mitunter von zusätzlichen tonnenschweren Schneelasten. Und dort Wolkenfetzen, vom Wind zusammengetrieben und sofort wieder auseinandergeblasen, ohne Ort und ohne Halt. (…) Langes Fotografien aus den französischen Alpen sind außergewöhnlich. Weil sie die Grenzregion ausloten zwischen dem gerade noch Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Weil sie den Moment bannen, in dem sich aus der Dunkelheit der Nacht oder aus dem Dickicht der Wolken soeben erste Strukturen herausschälen – oder, umgekehrt, sich ein Vorhang zuzieht und ein letzter flüchtiger Blick auf das möglich ist, was eine Sekunde später komplett verborgen sein wird.“

Michael Lange (*1953 in Heidelberg) wurde bekannt für meditative Untersuchungen von Landschaften. Die Serie „Wald“ erschien 2012 im Verlag Hatje Cantz und machte Michael Lange als Fotokünstler international bekannt. Ebenso wie im Folgeprojekt „Fluss“, das 2015 ebenfalls bei Hatje Cantz erschien, geht es Lange um die Suche nach Stille und einer  emotionalen Beziehung zur Natur. Die nun vorliegende Publikation von „Cold Mountain“ bei Hartmann Books beschließt diese Trilogie von Landschaftsprojekten. Michael Lange lebt und arbeitet in Hamburg.

Die ROBERT MORAT GALERIE veranstaltet am Samstag, 5. November, um 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Michael Lange und Dr. Christiane Stahl, Direktorin der Alfred Erhardt Stiftung!

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